Auf Märkten findet man viele Möglichkeiten um plastikfrei einzukaufen.

Plastikfrei Einkaufen – 8 Tipps

Fast täglich gehen wir in den Supermarkt, packen dutzende Produkte mit Plastikverpackungen in unseren Einkaufskorb und werfen diese Verpackungen meistens nach nicht einmal einer Woche weg. Dabei kann man ganz einfach plastikfrei einkaufen! Wir zeigen dir achte einfache Tipps für ein plastikfreies Einkaufen.

Plastikfrei Einkaufen – Vorbereitung

Ein Einkauf ohne Plastik benötigt eine kurze Vorbereitung. Bevor du dich auf dem Weg zum Markt deines Vertrauens machst, solltest du ein paar Dinge prüfen:

  • Brauche ich eine Tasche oder einen Stoffbeutel? Diese Frage stellt sich natürlich auch bei einem Einkauf mit plastikfreien Produkten. Allerdings wirst du eine Menge loser Gegenstände transportieren müssen. Nehme also ausreichend Beutel und Taschen mit!
  • Gibt es in dem Laden lose Ware? Plastikfrei Einkaufen heißt meistens auch Ware ohne Verpackung zu kaufen. Denke an Einmachgläser, kleine Boxen oder ein Obstnetz*. Niemand möchte Blaubeeren lose in einer großen Tasche transportieren.
  • Habe ich noch alte Verpackungen? Nutze alte Verpackungen wieder. Du kannst z. B. alte Eierverpackungen wieder nutzen.

Alles startklar? Dann nichts wie los zum Markt!

1. Lose einkaufen

Frisches Gemüse aus dem Laden

In vielen Städten, besonders in den großen Städten Deutschlands, gibt es mittlerweile Unverpackt-Läden. In diesen Läden kann man seinen kompletten Einkauf ohne Plastik beziehungsweise Plastikverpackung erledigen. Denk hier unbedingt an ausreichend Behältnisse!

2. Plastiktüten vermeiden

Anstatt das Obst und Gemüse in dünne Plastiktüten zu packen, bietet es sich an wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel aus Baumwolle zu verwenden. Diese Beutel nehmen leer kaum Platz ein und wiegen nichts. Den Beutel in den Rucksack, die Tasche oder die Jackentasche stecken und beim Einkaufen einfach Plastik vermeiden.

Ebenso könnt ihr das unverpackte Obst und Gemüse lose in euren Korb und auf das Kassenband legen und es anschließend in eurem Rucksack oder eurer Tasche verstauen.

Tipp: Legt Obst- und Gemüse als letztes aufs Kassenband – der Kassierende benötigt immer ein bisschen für das Einscannen des Obstes und ihr könnt stressfreier einpacken. Zudem besteht so nicht die Gefahr, dass das Obst von schwereren Gegenständen in der Tasche zerquetscht wird.

Vermeide die Situation dir eine Plastik- oder Papiertüte im Supermarkt kaufen zu müssen. Das spart nicht nur Geld, im Jahr können das schnell mal 50 € werden, du hilfst der Umwelt enorm damit. Egal ob Stofftasche, Rucksack oder Handtasche – Hauptsache du kannst deinen Einkauf angenehm transportieren.

3. Einwegflaschen meiden

Ein Käselager für plastikfreies Einkaufen

Getränke in Einwegflaschen solltest du durch Getränke in Mehrwegflaschen* ersetzen. Noch besser ist es auf Leitungswasser umzusteigen und dies in seine eigene Trinkflasche abfüllen. Durch die gute Wasserqualität in Deutschland ist es nahezu überall möglich deine Trinkflasche wieder aufzufüllen. Du schonst dabei nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel. Auf wassertest-online findest du detaillierte Informationen über die Qualität des Leitungswassern in deiner Umgebung.

4. Wurst und Käsetheke

In einigen Geschäften kann man bereits Wurst oder Käse in mitgebrachten Behältnissen einpacken lassen. Besonders empfehlenswert sind hier Behälter aus Glas und Edelstahl*, damit keine Weichmacher oder andere bedenkliche Stoffe in deine Lebensmittel gelangen. Zusatztipp: Die Plastikfolien zwischen den verschiedenen Käse- oder Wurstprodukten sind nicht nötig. Sprecht die Thekenkraft einfach drauf an.

5. Brotbeutel nutzen

Deine Brote oder Brötchen kannst du statt in eine Plastiktüte oder eine Papiertüte mit Plastikbeschichtung auch in einem Brotbeutel aus Baumwolle* transportieren. So spart man sich täglich die Tüten aus Papier und/oder Plastik und hilft die Umwelt zu schützen.

6. Fertiggerichte vermeiden

Auch wenn Fertiggerichte lecker aussehen und schnell zubereitet sind, sollte man sie doch im Regal stehen lassen. Meist besteht die komplette Verpackung, inklusive Besteck und Teilverpackungen, aus Plastik. Sobald man mit dem Essen fertig ist, landet daher eine verhältnismäßig große Menge an Plastik im Müll. Ganz davon abgesehen, dass Fertiggericht auch nicht sehr nährreich sind.

7. Lokal einkaufen

Der lokale Markt zum plastikfreien Einkaufen

Selbst in kleinen Städten gibt es sie noch –  die Wochenmärkte. Meistens findest du hier einmal in der Woche Produkte aus deiner Region. Die Händler kommen meist aus dem Dorf nebenan, haben die Produkte auf ihren Höfen selbst hergestellt und können dir ganz genau sagen, was enthalten ist. Du brauchst keine Sorge mehr vor versteckten Konservierungsstoffen oder falschen Verpackungsversprechungen mehr haben. Besser geht plastikfrei einkaufen kaum

8. To-Go vermeiden

Sei es der Coffee To-Go, abgepackte Salate oder andere abgepackte Snacks – bei diesen Einkäufen kommt schnell viel Plastikmüll zusammen. Besser ist es seine Snacks selbst vorzubereiten oder sich seinen Kaffee in einen Mehrweg-Becher* füllen zu lassen. Dies spart dir Geld und du vermeidest aktiv Plastik.

Wie einfach Plastikfrei Einkaufen ist haben wir dir jetzt gezeigt. Nun liegt es an dir diese Tipps in deinen Alltag zu übernehmen. Wenn du noch Tipps für uns hast, schreib uns gerne! Wir freuen uns über neue Ideen und Anregungen!

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